Nabelschnurblut
04.02.2011
Nabelschnurblut-Einlagerung Partner Qualität Qualitätssicherung Sicherheit

“Man muss auch mal einen Frosch küssen….“

Wenn man sich die Herkunft unserer über 75.000 Einlagerungen anschaut, zeigt sich ein vielfältiges Bild. Der Großteil der Nabelschnurblut-Präparate in unseren Tanks stammt natürlich von Kindern, die in Deutschland leben. Ein nicht unerheblicher Teil stammt aber auch von Kindern aus dem europäischen Ausland – aus Spanien, Italien, Österreich, der Schweiz und Slowenien. In all diesen Ländern bieten wir entweder selbst oder gemeinsam mit unseren Partnern die Nabelschnurblut-Einlagerung mit Vita 34 Qualität an.

Wenn man sich die Herkunft unserer über 75.000 Einlagerungen anschaut, zeigt sich ein vielfältiges Bild. Der Großteil der Nabelschnurblut-Präparate in unseren Tanks stammt natürlich von Kindern, die in Deutschland leben. Ein nicht unerheblicher Teil stammt aber auch von Kindern aus dem europäischen Ausland – aus Spanien, Italien, Österreich, der Schweiz und Slowenien. In all diesen Ländern bieten wir entweder selbst oder gemeinsam mit unseren Partnern die Nabelschnurblut-Einlagerung mit Vita 34 Qualität an. Meine Aufgabe ist es, für uns die richtigen Länder und Partner auszuwählen und die erste Phase der Etablierung der Kooperation zu begleiten.  Es ist eine interessante Aufgabe, die Menschenkenntnis und ein „sicheres“ Bauchgefühl erfordert. Und man muss auch mal einen Frosch küssen, bevor ein Prinz dabei ist.

Doch wie kommt es eigentlich zu diesen Kooperationen? Es ist nicht selten, dass wir Anfragen von Einzelpersonen oder Firmen aus ganz verschiedenen Ländern für eine Zusammenarbeit erhalten – ob aus dem arabischen Raum, Skandinavien oder Osteuropa. Zunächst schauen wir uns den Markt vor Ort an: Wie viele Geburten gibt es, wie viele Wettbewerber, wie ist die rechtliche Situation, können wir das Blut entsprechend der Richtlinien und unserer Qualitätskriterien in der vorgeschriebenen Zeit in unser Labor transportieren?

Im nächsten Schritt laden wir den potenziellen Partner nach Leipzig ein. Hier beschnüffeln wir uns, denn wie bei dem Partner für ein gemeinsames Leben sollte man sich auch mit dem Kooperationspartner gut verstehen, kurz: die Chemie sollte stimmen. Vor allem aber muss unser „Zukünftiger“ den Qualitätsgedanken von Vita 34 leben. Er muss verstehen, dass eine Zusammenarbeit mit uns die bestmögliche Qualität bei der Nabelschnurblut-Einlagerung garantiert – häufig ist das das entscheidende Argument, durch den sich unser Partner von den anderen Anbietern in seinem Land abhebt. Aber das bedeutet für ihn natürlich auch viel Fleißarbeit, denn er muss unsere Qualitätsanforderungen auf seinem Markt durchsetzen. Wer dazu bereit ist, hat gute Chancen auf eine langjährige und erfolgreiche Partnerschaft.

Nach dem Besuch in Leipzig steht dann meist die Entscheidung fest. Nach den vertraglichen Verhandlungen bereiten wir den neuen Partner in Leipzig auf seine Aufgabe vor: Er lernt alle Bereiche und Personen von Vita 34 kennen, die für die Zusammenarbeit wichtig sind und er wird intensiv geschult. Das betrifft vor allem die Organisation eines reibungslosen Transportes des Nabelschnurblutes in unser Labor nach Leipzig, viel Engagement und fachliche Kompetenz bei der Kundenbetreuung und der Anamnese sowie ein intensives Training des Krankenhauspersonals. Diese intensive Einarbeitung ist uns sehr wichtig, damit wir unseren hohen Qualitätsansprüchen gerecht werden können.

Bis jetzt hat mich mein Bauchgefühl nicht im Stich gelassen, alle unsere Kooperationen laufen gut. Dabei ist die Zusammenarbeit mit unserem spanischen Partner Secuvita besonders eng und sehr erfolgreich, bereits seit 2006 kooperieren wir mit der spanischen Firma. Im Jahr 2008 kam eine Kooperation in Slowenien dazu und seit 2009 sind wir durch die Firma Sorgente auch in Italien präsent. Werdende Eltern in Österreich und Schweiz können die Nabelschnurblut-Einlagerung direkt über Vita 34 nutzen – ohne einen Partner.

(Dr. Heike Opitz)

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